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Publications


Volha Hapeyeva
Mutantengarten

Gedichte
Mit 15 Federzeichnungen von Christian Thanhäuser

Ottensheim an der Donau, 2020 (Edition Thanhäuser)
Herausgabe: in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz
ISBN 978-3-900986-00-1

Aus dem Belarussischen von Matthias Göritz, Martina Jakobson, Uljana Wolf



Volha Hapeyeva [artist]
Volha Hapeyeva
Mutantengarten, ISBN978-3-900986-00-1 [book]






Zviad Ratiani
Ab hier zu Fuß

Gedichte
Mit Federzeichnungen von Christian Thanhäuser

Ottensheim an der Donau, 2020 (Edition Thanhäuser)
Herausgabe: in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz
ISBN 978-3-900986-01-8

Aus dem Georgischen von Katja Wolters und Maya Herzog



Zviad Ratiani [artist]
Zviad Ratiani
Ab hier zu Fuß, ISBN978-3-900986-01-8 [book]






Kinga Tóth
Maislieder

Gedichte
Mit vier Grafiken von Kinga Tóth und acht Birnholzschnitten von Christian Thanhäuser

Ottensheim an der Donau, 2019 (Edition Thanhäuser)
Herausgabe: in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz
ISBN 978-3-900986-97-1

Kinga Tóth hat diese Gedichte in deutscher Sprache verfasst. Sie war 2018/19 Grazer Stadtschreiberin, im Rahmen dieses Stipendiums sind die Maislieder entstanden.



Kinga Tóth [artist]
Kinga Tóth
Maislieder, ISBN978-3-900986-97-1 [book]






Dichtarbeit. Schreibprozesse

Graz und Klagenfurt, 2016 (Ritter Verlag)
Herausgabe: Max Aufischer, Ulrich Schlotmann
ISBN 978-3-85415-550-8

Im Rahmen eines Stipendiums als „Grazer Stadtschreiber“ lud Ulrich Schlotmann Kolleginnen und Kollegen ein, Texte über die jeweils eigene Dichtarbeit zu verfassen. Die Beiträge zeigen exemplarisch die Vielfalt von Arbeitsweisen und Schreibhaltungen innerhalb eines topographisch definierten literarischen Milieus. Die im Band abgedruckten Manu- und Typoskripte lassen Textgenese im Verbund von analoger Schriftkultur und digitaler Datenverarbeitung als Zusammenspiel kognitiver Prozesse und gestischer Impulse verstehbar werden.
Arbeitsweisen von Ulrich Schlotmann machen Handschriften zur Prosa „Die Hub-, Schubund Zugkräfte der Statik Band Eins“ mit ihren zahlreichen Vorstufen nachvollziehbar. Ausgehend von einfachen Hauptsätzen, die sukzessive durch Insertierungen von innen her erweitert werden, entstehen riesenhaft verschlungene Gebilde, die an ihrer eigenen Überinformation zerstieben. Faksimilierte Blätter eröffnen den Blick auf die Feinstrukturen dieses akribisch durchkomponierten Mammutwerks. Ein Essay von Sebastian Kiefer zeichnet das rationale Kalkül nach, dem Schlotmann bei
der Konstruktion seiner groteskvirtuosen Ausmalungskaskaden folgt.
Mit Beiträgen von Lucas Cejpek, Günter Eichberger, Olga Flor, Gertrude Grossegger, Bodo Hell/Zsuszanna Gahse, Max Höfler, Markus Jaroschka, Sebastian Kiefer, Alfred Kolleritsch, Grzegorz Kwiatkowski, Rosa Pock, Birgit Pölzl, Angelika Reitzer, Evelyn Schalk, U. Schlotmann, Stefan Schmitzer, Andrea Stift-Laube, Friederike Schwab, Christoph Szalay, Vorwort von Max Aufischer, Kulturvermittlung Stmk.



Ulrich Schlotmann [artist]
Dichtarbeit. Schreibprozesse, 2016-11-15 19:00:00 [event]
Dichtarbeit. Schreibprozesse, ISBN978-3-85415-550-8 [book]





DAS HEMD
1863 - 1914 - 2014

Graz, 2014 (Leykam)
Herausgabe: Kulturvermittlung Steiermark - Kunstpädagogisches Institut Graz
ISBN 978-3-7011-7923-7

SIJARIĆ Mirsad • ŠLJIVAR Tanja • KOMPANÌKOVÁ Monika • ILIĆ Saša • ČOLIĆ Velibor • LEKOVICH Kenka • NOSSOW Sergej • SAJKO Ivana • KUMERDEJ Mojca • KISS Noémi • GOSPODINOV Georgi • JAGIĆ Dorta • GOODWIN Jason • TOMAŠEVIĆ Dragana • DOBRESCU Caius • EICHBERGER Günter • GARACZI László • İPLIKÇI Müge • KARAHASAN Dževad • TOMAŠ Marko • LEKA Arian • SIMON Cordula • NAGY Ildikó Noémi • NEZIRAJ Jeton • SHUBINSKIJ Valerij • PAČAKU Kujtim • PETROSANYAK Halyna • SEHIĆ Faruk • SOŚNICKI Darius • BREMER Alida • SABUSCHKO Oksana • DENEMARKOVÁ Radka • DIENES Gerhard M.

33 Autorinnen und Autoren rufen in Erzählungen, poetischen Texten und Essays die Zeit des Ersten Weltkrieges ins Gedächtnis. Bezugspunkt aller Texte ist das Hemd, das der Haut als Kleidungsstück am nächsten liegt und als Alltags-, Tauf- und Totenhemd Assoziationen ins Historische, Persönliche und Archetypische eröffnet. Die Texte der Autorinnen und Autoren, die aus den ehemaligen Kronländern der Habsburger-Monarchie, den Entente-Staaten und den Staaten der Mittelmächte stammen, berühren, indem sie von Erfahrungen und Schicksalen berichten, die in der Großen Geschichte keinen Platz haben. Ninja Reichert wird die Texte szenisch umsetzen, das Trio Cuprija musikalisch intervenieren.

Das Hemd stellt für die vorliegende Publikation symbolisch eine Brücke dar – die Brücke zwischen zwei Städten: Graz und Sarajevo.
Nach der Geburt Franz Ferdinands im Palais Khuenburg in der Grazer Sackstraße wurde er sicher fürsorglich in sein erstes Hemdchen gewickelt. In Sarajevo durchbohrte die tödliche Kugel aus der Pistole des Attentäters brutal sein letztes Hemd, das heute im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien aufbewahrt wird.
Das Hemd – ein Kleidungsstück, das in der Folge des Attentats, in Form des Uniformhemds, für Millionen von Menschen zum treuen Begleiter in den Tod wurde.
Gewissermaßen als leitendes literarisches Symbol in den einzelnen Erzählungen oder Essays wurde „DAS HEMD“ gewählt, um die persönliche Betroffenheit des Menschen, den sein Schicksal getroffen hat, zu verdeutlichen. Dazu erläutert die kroatische Autorin Ivana Sajko, Grazer Stadtschreiberin von 2013/2014:

„Jedes Hemd spricht von dem Schicksal der Haut,
auf der es liegt, jedes hat einen Augenblick,
in dem es sich bindet, ein Geschlecht, einen
Geschmack oder einen Status, dem es angehört,
das Hemd mit Blumenmuster, mit Taschen, mit einer
Brosche, mit Orden, mit Schweißflecken unter den
Ärmeln, mit Löchern von einer Kugel …“



DAS HEMD, 2014-11-14 19:00:00 [event]
DAS HEMD. 1863 - 1914 - 2014, 2015-12-07 17:00:00 [event]
DAS HEMD. 1863 - 1914 - 2014, 2015-02-26 19:00:00 [event]
DAS HEMD, ISBN978-3-7011-7923-7 [book]





Graz, Alexanderplatz

Graz, 2012 (Leykam)
Herausgabe: Kulturvermittlung Steiermark - Kunstpädagogisches Institut Graz
ISBN 978-3-7011-7821-6

„Graz, Alexanderplatz“ ist die Bestandsaufnahme der Beschriftung der drei Grazer Plätze Jakominiplatz, Hauptplatz und Griesplatz zwischen November 2011 und Februar 2012. Barbara Markovi? hat dort jeweils sämtliche Werbesprüche, Warnungen, Graffiti, Anzeigen etc. per Hand abgeschrieben. Den Hinweis, dass der Verstoß gegen das Taubenfütterungsverbot mit bis zu 218 Euro bestraft wird; eine längere Eloge auf den Penis; im Jänner am Griesplatz hundertmal „Aspro+C“.
In „Graz, Alexanderplatz“ steht nun die größte Plakatschrift gleichwertig neben der winzigsten Liebesbotschaft, durch die übergangslose Aneinanderreihung der Mitteilungen der Stadt entstehen komische, manchmal auch entlarvende Kippbilder.
Es ist ein Buch mit voyeuristischem Potenzial.

Barbi Markovic wurde 1980 in Belgrad geboren und studierte Germanistik in Belgrad und in Wien. Sie war als Lektorin für den Belgrader Verlag Rende tätig. 2009 erschien ihr Roman „Ausgehen“ im Suhrkamp Verlag (Izlazenje, Rende 2006).
2011/12 war sie Stadtschreiberin von Graz.
Der Stoff dieses Buches wurde bereits teilweise in dem Stück „Graz, Alexanderplatz“ (Theater im Bahnhof) aufgegriffen, dem dieses Buch seinen Titel zu verdanken hat. Daneben entstand im Juli 2012 ein Beitrag für das Ö1-Kunstradio von Lucas Cejpek unter dem Titel „Städte abschreiben“.



Barbara Marković [artist]
Graz, Alexanderplatz, ISBN978-3-7011-7821-6 [book]





Dichter noch dichter

Ottensheim an der Donau, 2011 (Edition Thanhäuser)
Herausgabe: Kulturvermittlung Steiermark
ISBN 978-3-900986-74

Im postum zusammengestellten Band des ukrainischen Dichters Nazar Hončar, Grazer Stadtschreiber 2007/8, finden sich rund drei Dutzend seiner poetischen Texte sowie ein Essay, in dem der Autor durch die unterirdischen Höhlenlabyrinthe wandert und nach verwandten Seelen Ausschau hält. Gott und die Welt sind die Themen der nachdenklichen und melancholischen, schalkhaften und kuriosen Texte im neuen deutschsprachigen Buch von
Nazar Hončar (1964-2009).

Dieses Buch ist eine Kooperation zwischen der Kulturvermittlung Steiermark und der Edition Thanhäuser.
Die Herausgabe wurde gefördert durch KulturKontakt Austria, Kulturamt der Stadt Graz, Land Steiermark und Land Oberösterreich.



Nazar Hončar [artist]
Dichter noch dichter, 2011-05-05 20:00:00 [event]
Dichter noch dichter, ISBN978-3-900986-74 [book]





Digital Vampire Disc

Graz, 2011 (Leykam Verlag)
Herausgabe: Kulturvermittlung Steiermark
ISBN 978-3-7011-7776-9

„Digital Vampire Disc“ ist das jüngste Werk von Jörg Albrecht, das soeben im Leykam-Verlag erschienen ist. Mit dem Aufstieg des Heimkinos ist es endgültig: Wir brauchen nicht mehr nach draußen zu gehen, um Filme zu sehen, wir können genauso gut zuhause sitzen. Mit jeder DVD bekommen wir nicht nur den Film, sondern auch mehr Bonusmaterial, als wir verarbeiten können. Trailer, Making Ofs, Features über die Spezialeffekte, die Stunts, die Bühnenbilder – im Grunde lauter Informationen, die aus dem Marketing für den Film stammen.

Im Hörspieltext untersuchen die Figuren von Jörg Albrecht diese Zusammenhänge. Anlass ist für sie eine amerikanische Soap Opera aus den 1960er-Jahren, die sie nachdrehen, und deren Hauptrolle ein Vampir besetzt – in der Serie wie auch in ihrem realen Leben. Dabei tauchen sie auch in ihre eigene Vergangenheit ein und verlieren sich schließlich in den unzähligen Features. Und die DVD wird zur Digital Vampire Disc. Die dem Buch beigelegte Disc ist die Dokumentation der gleichnamigen Medieninstallation von Jörg Albrecht und dem Musiker Matthias Grübel, die im Juni 2011 im Orpheum Extra zu sehen war.



Jörg Albrecht [artist]
Digital Vampire Disc, 2011-11-11 12:00:00 [event]
Digital Vampire Disc, ISBN978-3-7011-7776-9 [book]





Nach dem Sturm
von Fiston Mwanza und Autoren aus den Justizanstalten Graz-Karlau und Garsten

Graz, 2010 (Leykam Verlag)
Herausgabe: Kulturvermittlung Steiermark und Fiston Mwanza
ISBN 978-3-7011-7732

Fiston Mwanza ist der 15. Stadtschreiber von Graz. Ohne Zweifel ist er einer der aktivsten unter ihnen. Von Lubumbashi bis zum Schlossberg ist ein weiter und zugleich ein ganz kurzer Weg. Das wird auch in den literarischen Texten „unseres“ Stadtschreibers spürbar. Fiston Mwanza Mujila lesen zu hören, ist eine besondere Erfahrung.[…]
Außergewöhnlich ist der Mut des Stadtschreibers, Grenzen zu überschreiten. Nicht bloß inter-, nein auch intrakulturelle. Mit großer Selbstverständlichkeit überwindet Fiston Mwanza Mujila die Schwellen zu Räumen die am Rande unserer Gesellschaft angesiedelt sind. Mit großer Leichtigkeit bewegt er sich in Bereiche, in die sich auch Schriftsteller üblicher Weise kaum vorwagen. Ein solcher Raum ist das Gefängnis.
Diesem auf den ersten Blick recht zurückhaltenden und dabei doch ebenso zugänglichen wie aufgeschlossenen jungen Mann gelingt es scheinbar mühelos, Kontakt zu Menschen zu finden, die für schwerste Verbrechen verurteilt worden sind. Indem er auf sie zugeht, sie als das annimmt, was sie trotz und vor allem sind, nämlich Menschen, eröffnet er Häftlingen der Justizanstalten Graz-Karlau und Garsten ein neues Ausdrucksmittel: die Literatur.

Aus dem Vorwort von Dr. Wolfgang Riedler



Fiston Mwanza Mujila [artist]
Hof-Übergabe: Abschied und Neubeginn, 2009-09-16 20:00:00 [event]
Hof-Übergabe: Abschied und Neubeginn, 2010-09-16 20:00:00 [event]
Nach dem Sturm, ISBN978-3-7011-7732 [book]





Lies dich
Performative Dichtungen und Lyrik

Graz, 2008 (Leykam Verlag)
Herausgabe: Internationales Haus der Autoren Graz
ISBN 978-3-7011-7636

Kern der Arbeiten Hončars sind Sprachspiele wie Anagramme, Palindrome, Ambigramme und Bildgedichte. In diesen verstricken sich sprachenübergreifende Homophone und Lettern aus allen Alphabeten mit Bildern aus Hončar eigener autistischer „Schlaf-Welt“. Dabei geht es ihm weniger um eine Vermittlung; das Spiel genügt dem Spiel(enden) völlig.



Lies dich, ISBN978-3-7011-7636 [book]

Grazer Stadtschreiber - Blog [link]
LICHTUNGEN - Literatur aus Belarus, 2006-11-28 20:00:00 [event]





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