KULTURVERMITTLUNG
STEIERMARK
  Internationales Haus der Autorinnen und Autoren Graz

Cultural City Network Graz
Kulturvermittlung --> Veranstaltungen homeback

Schmuck 

Schmuckfotografien der letzten zwei Jahre

Fachsparte Metallgestaltung der HTL Ortweingasse

Vernissage
-------------------------------Mittwoch 09. November 2005 / 18.30 Uhr
» Jugendgalerie im Grazer Rathaus

bis 9. Dez. 2005





Die HTL Graz Ortweinschule wurde 1876 als K.K. Staatsgewerbeschule mit kaiserlichem Dekret S.M. Kaiser Franz Joseph I. mit Abteilungen für Baufach und Kunstgewerbe gegründet. Die Arts and Crafts Bewegung im angelsächsischen Raum war natürlich ein Meilenstein, der die Bildung der Schule, wie auch viele andere in ganz Europa, maßgeblich beeinflusste. So bildeten sich Anfang der 80er Jahre schon etliche Fachsparten heraus, wie Dekorationsmalerei, Tonarbeit, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Hafnerei und Textilbearbeitung, welche die heutige Vielfalt der Richtungen vorgab. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Sparten erweitert, nachjustiert und auf zehn ausgeweitet, davon sind sieben erhalten geblieben. Die Metallgestaltung, wurde zum Zweig Gold-und Silberschmiede, Gürtler und Ziseleur umgestaltet.


Die Ausbildung in den Fachsparten basiert auf Kreativität und eigenständiger Arbeit der Schüler. Sie werden dazu angehalten ihre individuellen Ideen umzusetzen. Zusätzlich zur allgemeinen Ausbildung um die Maturareife zu erlangen, werden auch Kunstgeschichte, Gestaltungs-, Fachtheorie und Neue Medien unterrichtet. Viele Absolventen der Kunst und Designabteilung befinden sich durch ihre Kenntnisse und ihre künstlerische Tätigkeit national und international in Wirtschaft, Industrie und natürlich im Kunstbereich.


Die Metallgestaltung der Ortweinschule vermittelt eine vertiefende Fachausbildung zum Gold-und Silberschmied und Juwelier in kreativem Entwurf und Ausführung. Zu verschiedenen Themen werden eigenständige, körperbezogene Schmuckformen entwickelt. Die Aufgabenstellungen kreisen um intuitive Gefühlserfahrungen, soziale Themen, Bezüge zu Architektur und Kunstgeschichte, technische Systeme, Reflexionen künstlerischer Natur,…….. Diese Ausgangsposition, die für die ganze Klasse die Gleiche ist, stellt den Startpunkt für ein Eintauchen in das Arbeitsfeld dar, mittels Recherche baut man das theoretische Fundament aus dem heraus die Ideen entwickelt werden. Immer wieder faszinierend zu beobachten ist die Vielfalt der individuellen Lösungen. Die Ideen werden in graphischen Entwürfen festgehalten, die natürlich einen wichtigen Bestandteil der der künstlerischen Arbeit darstellen. Umgesetzt wird das Schmuckstück oder Objekt dann 1:1 in Bunt- oder Edelmetall. Den Abschluss dieses Arbeitsprozesses bildet die Dokumentation in Form eines kleinen Katalogs, der den gesamten künstlerischen Arbeitsprozess und natürlich das Endergebnis beinhaltet. Vor den Mitschülern wird präsentiert und anschließend zur Diskussion gestellt.
Die Schwerpunkte in der Metallgestaltung liegen in einer Bewältigung der Themen auf hohem künstlerischen Niveau und der anschließenden fundierten handwerklichen Umsetzung.



Das Schöne am Thema Schmuck ist, das es nicht zu fassen ist. Es ist eine Gradwanderung der Disziplinen, angefangen von der freien künstlerischen Umsetzung bis zum puren Design kann man Schmuck begreifen und seine Ideen dementsprechend umsetzen.


Schmuck, 2005-11-09 18:30:00 [event]





unterstützt durch



Datenschutzerklärung