KULTURVERMITTLUNG
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41 Tage 

Kriegsende 1945 - Verdichtung der Gewalt

Eröffnung
-------------------------------Dienstag 13. Oktober 2015 / 19.00 Uhr
» Joanneumsviertel / Universalmuseum Joanneum

Von 14.10.2015 bis 11.11.2015
Mo-So 10:00-17:00
Eintritt frei

Begleitprogramm

oeaw.ac.at/41Tage
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Am 29. März 1945 betritt die Rote Armee erstmals österreichischen Boden. Unmittelbar vor Kriegsende steigert das nationalsozialistische Regime sein Gewaltpotenzial erheblich. In den letzten Kriegstagen fallen noch Zehntausende Menschen dem NS-Terror zum Opfer. Diese Verdichtung und Explosion der Gewalt ist Thema der zwischen 14. Oktober und 11. November 2015 gezeigten Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die letzten 41 Tage des Zweiten Weltkrieges in Österreich, mit Schwerpunkt auf die Kriegsendphase-Verbrechen in Graz und in der Steiermark. Dabei werden Orte des Terrors aber auch persönliche Erinnerungen beleuchtet.

Dieses für unser Gedenk- und Bedenkjahr 2015 wichtige und informative Zeitgeschichte-Projekt wurde unter der Leitung von PD Mag. Dr. Heidemarie Uhl vom Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Kuratorin Dr. Monika Sommer und den Grazer Historikern Prof. Dieter A. Binder und Dr. Georg Hoffmann (beide Universität Graz) erarbeitet und gliedert sich in zwei Teile:
Teil 1
Im Joanneumsviertel zeigen 12 Litfaßsäulen im öffentlichen Raum exemplarisch ausgewählte Orte von Massakern, Hinrichtungen und Gewaltakten in ganz Österreich. Der Künstler Stefan Oláh hat die Tatorte aus heutiger Perspektive fotografiert, historische Bilder mit Informationen und Quellen dokumentieren die Ereignisse im Frühjahr 1945 und rufen diese ins öffentliche Bewusstsein.

Teil 2
Im Besucher/innen/zentrum des Universalmuseums Joanneum thematisiert der zweite Teil der Ausstellung die nationalsozialistischen Verbrechen in Graz und in der Steiermark in der Phase des Kriegsendes. Die Vielfalt der individuellen Erfahrungen und Wahrnehmungen wird durch 41 ausgewählte Momentaufnahmen von historischen Persönlichkeiten und Zeitzeug/inn/en aus ganz Österreich verdeutlicht, wobei Persönlichkeiten aus der Steiermark verstärkt berücksichtigt werden.



Eine Ausstellung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte und der Universität Graz / Institut für Geschichte in Kooperation mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport.
Technische Betreuung der Ausstellung in Graz: Kulturvermittlung Steiermark.







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