KULTURVERMITTLUNG
STEIERMARK
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...diese Zeilen lassen mich nicht los... 

Präsentation ausgewählter Einreichungen zum
Fotowettbewerb am Gym./ORG Ursulinen Graz.

Vernissage
-------------------------------Mittwoch 23. Juni 2010 / 13.00 Uhr
» Jugendgalerie im Grazer Rathaus

bis 27. August 2010



© Jesse Streibl

Im Zuge des pädagogischen Schwerpunktthemas „Kunst und Schule“, welches der Landesschulrat für Steiermark für dieses Schuljahr ausgegeben hatte, hatten alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und des ORG Ursulinen die Möglichkeit an einem Fotowettbewerb teilzunehmen.
Titel des Projekts war „diese Zeilen lassen mich nicht los“ – die TeilnehmerInnen sollten einen selbst gewählten kurzen Textausschnitt kreativ fotografisch darstellen.
Dabei wählten die Schülerinnen und Schüler Zitate bzw. Zeilen aus den verschiedensten Bereichen. So bildeten sie zum Beispiel Zitate bedeutender historischer Persönlichkeiten („Panta rhei – Alles fließt“ von Heraklit) oder von Schriftstellern („Ich meine, es müsste einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, dass sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können“ von Christian Morgenstern) ab. Aber auch Passagen aus Songtexten wurden als Vorlage für die Fotografie verwendet (beispielsweise „I walk the line“ von Johnny Cash oder „I wanna fly – fly high with you baby“ von Shaggy feat. Gary). Bei manchen Einsendungen waren die Vorbilder sogenannte Volksweisheiten oder Geflügelte Worte („One apple a day keeps the doctor away“ oder „Speisen wie Gott in Frankreich“) und neben einigen Eigenkreationen wurde auch die Aussage der Mama („Brauchst du wirklich so viel Licht?“) fotografisch dargestellt.

Die Schülerinnen und Schüler fotografierten dabei in ihrer Freizeit, wodurch die Entstehungsorte der Bilder sehr unterschiedlich sind – viele schossen ihr Foto im Garten oder bei sich zuhause, andere wiederum wählten die Schule oder ein anderes öffentliches Gebäude, manche fotografierten für diesen Fotowettbewerb auch während der Ferien, beispielsweise beim Wochenendhaus, aber sogar in New York und auf den Malediven entstanden Arbeiten für dieses Projekt. Es war auch erlaubt mit einer guten Handykamera spontan ein Foto zu schießen und zum Wettbewerb zu schicken – auch diese Möglichkeit wählten ein paar TeilnehmerInnen.

Im Zuge dieses Fotowettbewerbs wurde auch kurz auf ein gesellschaftspolitisch interessantes Thema eingegangen – auf „das Recht am eigenen Bild“. Den SchülerInnen wurde zu bedenken gegeben, dass sie Personen, die auf ihren Fotos abgebildet sind, darauf hinweisen müssen, dass sie vielleicht im Grazer Rathaus bei einer Ausstellung „hängen“ werden. Bezüglich dieses Rechts am eigenen Bild wurde von Seiten der Lehrer und Lehrerinnen auch auf die Problematik der Veröffentlichung von Fotos im Internet, speziell auf den Community-Seiten Facebook oder Schüler-VZ, hingewiesen.

Eine Jury aus Lehrerinnen und Lehrern der Schule sowie die prominenten Grazer und Grazerinnen ermittelten die originellsten Arbeiten. Dabei wurde besonders auf die originelle fotografische Umsetzung des Textes, aber auch gleichzeitig auf deren Nachvollziehbarkeit geachtet. Die Zusammenstellung dieser prominenten Jury, die sozusagen nicht wirklich fotospezifisch ist, kam durch persönliche Bekanntschaften des Initiators dieses Wettbewerbs Martin Preiss zusammen, und sollte vor allem die Motivation der Schüler und Schülerinnen erhöhen, bei diesem Fotowettbewerb teilzunehmen.

Das Spektrum der Ausstellung ist aufgrund zweier bereits angesprochener Umstände sehr umfangreich: Zum einen sind die ausgewählten Texte, zu denen die Bilder entstanden sind, sehr unterschiedlich – zum zweiten sind Arbeiten aller Alterstufen, also von 10- bis 18-jährigen, ausgestellt.


...diese Zeilen lassen mich nicht los..., 2010-06-23 13:00:00 [event]





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