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ValĆŸyna Mort


Presse

© IHAG

aus Minsk
Artist in Residence
Jul. 2009 - Aug. 2009
ValĆŸyna Mort, 1981 in Minsk in der damaligen Sowjetunion geboren, hat erst als Jugendliche Weißrussisch gelernt. Sie, die eigentlich SĂ€ngerin werden wollte, entdeckte die politisch umkĂ€mpfte Sprache als Instrument des lyrischen Ausdrucks - und macht sie zum Thema ihrer aggressiven Balladen und militanten Litaneien. Von der Kindheit in einem Land voller Angst bis zu den Reisen nach Berlin und New York folgen die Gedichte den Stationen ihres Lebens. Lakonie wechselt ab mit zornigem Pathos. Mort experimentiert mit den Formen Kinderlied, Oper, Agitprop-Gedicht („Und wieder liegt in der Jahres- / bilanz die TrĂ€nenfabrik/ ganz vorn.“) und erzielt surrealistische Effekte („wie ein erstarrter blitz/steht eine tulpe/auf meinem bett“). Sie ist die stĂ€rkste lyrische Stimme aus einem verschlossenen Land.


ValĆŸyna Mort [artist]


2005 Ja tonen 'kaja jak tvae vejki / Ich bin so dĂŒnn wie deine Wimpern
2008 Factory of Tears (zweisprachig, Copper Canyon Press, Port Townsend USA) / TrÀnenfabrik (Suhrkamp, Frankfurt/Main 2009)

2004 Kristal-Preis, Vilenica
2008 Hubert-Burda-Preis fĂŒr junge osteuropĂ€ische Lyrik




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Kulturressort der Stadt Graz;
Abteilung fĂŒr Kommunikation der Stadt Graz,
Referat fĂŒr Internationale Beziehungen
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