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rassen | dogmen | religionen 


Presse

ein gemäldezyklus von christian franz joseph könig

Vernissage
-------------------------------Montag 23. Juli 2012 / 18.30 Uhr
» Galerie am Flughafen Graz

WWW.ART-KOENIG.AT

bis 15. September 2012



© franz joseph k√∂nig

CFJ K√ĖNIG, zeigt in seinem 2010 entstandenen Zyklus rassen | dogmen | religionen die un√ľberwindlich und gegens√§tzlich scheinende Problematik dieses Themas auf - mit einer sehr atypischen Gegenst√§ndlichkeit die man normalerweise von K√∂nig nicht gewohnt ist.
Die gro√üen, auf zwanzig 1x1m Gem√§lden dargestellten K√∂pfe von Menschen verschiedener Rassen * und der Versuch den f√ľnf gro√üen Weltreligionen ein Gesicht zu geben ist ihm ausnahmslos gelungen. Bei n√§herer Betrachtung dieser Werke, wird die Gegen√ľberstellung von Rassen * Religionen immer klarer und aussagekr√§ftiger. Ein Gem√§lde mit einem Kind f√§llt aus der Rolle: Noch unbeeinflusst blickt es in sich ruhend offen und vorurteilsfrei in die Welt.
Grenzen verfließen
Das Verschwimmen der Grenze zwischen Rassen * Religionen und den mit beiden einhergehenden Dogmen weisen in die scheinbare Ultima Ratio von Religions- und Rassenkriegen. Die offensichtlichen Dogmen treten in den Vordergrund. Der Ansatz des K√ľnstlers, die Zugeh√∂rigkeit zu einer Rasse oder zu
einer Religion und deren Verfließen und Zerfallen aufzuzeigen, ist Hauptthema.
Sinnkrisen entstehen
Neue Str√∂mungen entstehen, die herk√∂mmlichen Religionen werden teilweise abgel√∂st durch sogenannte *Neue Religi√∂se Bewegungen* teilweise sogar ersetzt! Auf der Suche nach dem Spirit und dem Mysterium verlassen sehr viele Menschen ihren bis dahin *gelebten Glauben*. Nach unz√§hligen Versuchen, eine neue f√ľr sie selbst zugeschnittene Religion respektive Wahrheit zu finden, stolpern die Meisten und fallen danach in eine tiefe Sinnkrise.
Menschen entwurzeln
Menschen mit anderem ethnischen Stamm als der im Land in dem sie leben vorherrschende, geht es √§hnlich! Sie suchen und finden keinen Platz wo sie wirklich sich dazugeh√∂rig f√ľhlen. Das bedeutet einerseits dass
Menschen anderer ethnischer Herkunft wohl in einem Land geboren werden, aufwachsen und auch die Sprache sprechen, andererseits die durch die Volksstammzugehörigkeit in der Familie gelebte *alte* Sprache und
Religion oft zu un√ľberwindbaren Widerspr√ľchen f√ľhrt. Die Entscheidung jedes einzelnenwird nun zur Last - wo geh√∂re ich hin? wer bin ich?
Der Glaube spielt aus Sicht von CFJ König in der Sinnsuche eine ganz große Rolle.
Aber auch in der Radikalisierung.


christian franz joseph könig

der in wien geborene maler & grafiker lebt und arbeitet in perchtoldsdorf / niederösterreich. nach seiner ausbildung war er als art director in internationalen und nationalen werbeagenturen tätig.
ab 1990 unz√§hlige auslandsaufenthalte in s√ľdamerika und asien, die ihn bis heute in seiner kunst inspirieren.
sein schaffensvorgang ist ein sich aussetzen, in welchem die summe der eindr√ľcke und einfl√ľsse in den mal- und verwandlungsakten resultieren. gewohnte bedingungen empfindet er als l√§stig, st√∂rend und unfrei. die kreation, die technik, das material, die arbeitsweise, wird selbst zum ziel. die aktion in der umsetzung wird das eigentlich bedeutende. die reduktion auf den schaffensprozess und die konfrontation mit anderen, neuen grenzen ist einer seiner liebsten herausforderungen. die arbeit wird zur verwandlung als das eigentliche der kreation, ein geb√§ren, wovon jedes seiner werke ein zeugnis bildet.