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Blindessehen 


Presse

von Merna El-Mohasel

Vernissage
-------------------------------Dienstag 31. Mai 2011 / 18.30 Uhr
» Fotogalerie im Grazer Rathaus

blindessehen.wordpress.com

bis 24. Juni 2011



© Merna El-Mohasel

Blindessehen
ich trĂ€ume bunt, denke in graustufen und lebe zum rĂ¶ĂŸten teil schwarz/weiß...getragen werde ich von tiefem rot, begleitet von sattem grĂŒn, mein fĂŒhlen bestimmt von dunklem blau, mein ruhen in schwarz...das ganze ausgelebt in der melodie der zeit die mich lachen
lĂ€sst oder meine traurigkeit in form von trĂ€nen zeigt...meine offenheit anmutig im diskreten und meine worte in liebe getrĂ€nkt...mein kern gefestigt im vertrauen und gefĂŒttert mit mut...friedlich ruhend, lebendig im sein...konsequent fordernd und dankend annehmend...

Merna El-Mohasel: Biografie
„Geboren 1974 in Tripolis, Libyen. 1984 ĂŒber den Umweg Jordanien nach Deutschland, vor acht Jahren nach Graz gezogen. Ich wurde von zwei starken Kulturen geprĂ€gt, die des Islams und die des Christentums. Den Weg zum kĂŒnstlerischen Ausdruck habe ich ĂŒber die Fotografie gefunden welche mich seit meinem 14. Lebensjahr begleitet. Als ich merkte, dass ich durch meine Sprache allein nicht verstanden wurde und ich mich einsam fĂŒhlte, lernte ich mich mit der Fotografie durch meine Kamera auszudrĂŒcken, verstĂ€ndlich zu machen und mich mitzuteilen. Jetzt genieße ich hin und wieder die Einsamkeit und teile sie laut mit.
Meine ersten Fotos habe ich mit meiner analogen Nikon F-301 und einem Nikkor 135mm f 1.8 gemacht. Mit ihr habe ich meistens schwarz-weiß Fotografien gemacht. Vom Entwickeln der Bilder bis hin zur Ausarbeitung war es ein autodidaktischer Prozess. Das Wort kam vor ca.10 Jahren zu meinen Fotos. Sie erklĂ€ren diese nicht. Das Wort unterstreicht manchmal den Inhalt des dargestellten oder steht fĂŒr sich. Mit dem Wort und nun auch mit der Musik versuche ich meine Leidenschaften in ein Gesamtwerk zu prĂ€sentieren.
Meine Fotos sollen zum Nachdenken, TrĂ€umen und Ausruhen anregen. Nicht allein durch das entstandene Bild, auch mit und durch das Erlebte. Ein ausgearbeitetes Foto ist fĂŒr mich immer wieder eine kleine Geburt die ich nach Beenden der Arbeit in dieser Welt los lasse und mit dem Verarbeiten des Erlebten abschließe um Platz fĂŒrs Neue zu schaffen.
Da ich immer verarbeitet habe, was mein GefĂŒhl preisgegeben hat, hat sich meine Handschrift nicht merklich verĂ€ndert. Sie wurde nur fester und digitaler. Heute arbeite ich aber nicht nur ausschließlich digital sondern verwende weiterhin meine geliebte Nikon.“
Zeit anhalten um bei mir zu sein.