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Krzysztof Czyżewski


© Archives of Borderland Centre of Arts Cultures and Nations in Sejny

aus Sejn
Artist in Residence
Nov. 2000 - Dez. 2000
1958 in Warschau geboren; bezeichnet sich selbst als Ideenverwirklicher, Poet, Essayist, Kulturanimateur, Verleger und Reisender. Studierte Polnische Literaturwissenschaft an der Adam Mickiewicz-Universität. Der Amateurtheaterbewegung eng verbunden, war er einer der Mitbegründer des „Gardzienice“-Theaters, in dem er von 1977 bis 1983 arbeitete. 1983, während des Kriegsrechts in Polen, gründete er die Zeitschrift „Czas Kultury“, die bis 1989 nur im „Untergrund“ kursieren durfte.
In der zweiten Hälfte der Achtziger gründete er das „Arka“-Theater und initiierte das „Meeting Village“-Projekt in Czarna Dabrówska in Kachubien, an dem alternative Theater- und Kulturschaffende aus ganz Europa und Amerika teilnahmen. 1990 wurde er einer der Initiatoren der „Borderland“-Stiftung und deren Präsident. 1991 gründete er das Zentrum „Borderland of Cultures, Arts, Nations“ und wurde dessen Direktor. Im Rahmen der Stiftung und des Zentrums koordinierte er u.a. Projekte, die sich mit multikulturellen Regionen Mittel- und Osteuropas befassen (zB. Café Europa). 1993 Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift „Krasnogruda“, die der mittel- und osteuropäischen Kultur, Kunst und Literatur gewidmet ist.
Er veröffentlichte regelmäßig seine Essays in „Kultura (Paris)“. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und in den USA, Österreich, Deutschland, Litauen, Belarus… publiziert. 2001 veröffentlichte er sowohl auf Englisch als auch auf Polnisch sein Manifest The Path of the Borderland in Buchform.
Er war Lehrender und Vortragender an der Kunstakademie Poznan, der Universität Warschau, der Universität von Vilnius, der New School University in New York, am Transregional Centre for Democratic Studies in Krakau, am Salzburger Seminar u.a.
Stipendiat im Rahmen des Projektes Poetik der Grenze


Krzysztof Czyżewski [artist]
Krzysztof Czyżewski [artist]


Preise (Auswahl): Preis der POLCUL-Stiftung; Stanislaw Wyspianski-Preis für junge Künstler; Preis des in Paris beheimateten Magazins Kultura für das Jahr 1996; Gabor Bethlen-Preis, Budapest 1998; 1999 wurde ihm von Jerzy Giedroyc der Small Scepter of Polish Culture-Preis verliehen; 2000 erhielt er zusammen mit Tadeusz Mazowiecki die St. Georgs Medaille; 2001 den Giediminas-Orden. Zusammen mit seinem Team von Borderland erhielt er einen Preis für die Verbreitung der polnischen Kultur in der Welt (2001) und von der Ökumenischen Stiftung „Tolerance“ den Preis Meritorius for the Tolerance (2003). Die Borderland Stiftung wurde 2004 mit dem Alexander Langer-Preis (Rom) und 2006 mit dem Dialog-Preis (Berlin) ausgezeichnet; 2006 Nominierung für den New Culture New Europe-Preis und 2007 für den Gieysztor-Preis (Warschau).




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