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Péter Zilahy


© Privat

aus Budapest
Grazer Stadtschreiber
Sep. 2008 - Aug. 2009
Péter Zilahy wurde 1970 in Budapest geboren.
Er hat sich als Prosaautor, Lyriker, Performer, Fotograf und Herausgeber einer internationalen Debütreihe (Pelewin, Schulze, Grunberg, Stasiuk, Erpenbeck u. a.) auch außerhalb der Grenzen Ungarns einen Namen gemacht. Auf Deutsch erschien zuletzt 2004 sein Roman Die letzte Fenstergiraffe (Original: Az utolsó ablakzsiráf, 1998, Ab Ovo-Verlag) beim Eichborn Verlag, in der Übersetzung der Bachmann-Preisträgerin Terézia Mora. In diesem Werk lässt Zilahy die Geschichte der osteuropäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert aus dem Blickwinkel eines Kindes Revue passieren. Der Titel spielt auf das Kinderlexikon Ablak-Zsiráf an, das im Ungarn der 1970-er Jahre sehr beliebt war. Das Buch ist mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt.


Péter Zilahy [artist]
Nazar Hončar [artist]
Hof-Übergabe: Abschied und Neubeginn, 2008-09-16 20:00:00 [event]


Péter Zilahy, ungarischer Autor und Fotograf wurde für den Zeitraum 1.9.2008 bis 31.8.2009 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.

Es gab insgesamt sechzig Einreichungen aus zwölf Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befinden sich Olga Tokarczuk (Polen), Mircea Cărtărescu (Rumänien), Nina Jäckle (Deutschland), Laszlo Garaczi (Ungarn), Laszlo Marton (Ungarn), Jovan Nikolic (Deutschland/Rumänien), der Grazer Thomas Raab, Ömer Sisman (Türkei) und Laszlo Vegel (Ungarn).

Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
Die Wahl fiel auf Péter Zilahy, da er an avantgardistische Schreibweisen anknüpft, dies aber auf eine eigenständige und "leichthändige" Art tut. In Zilahys Prosa manifestiert sich die Gebrochenheit der heutigen Weltsicht, zugleich ist seine Literatur wie auch seine fotografisch-bildnerische Arbeit ein gegenwärtiger Ansatz. Eine eigenständige Poetologie ist erkennbar, in der er mit verschiedenen literarischen Traditionen spielerisch umgeht. Nicht zuletzt verspricht sein Arbeitsvorhaben eine interessante wie auch kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Graz.




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